Verschiedene Varianten

Volleyball ist ein sehr attraktiver, aber auch flexibler Sport. Wenn auch die Grundregeln überall die gleichen sind, gibt es doch eine vielfältige Auswahl an Variationsmöglichkeiten. Beim Kinder-Volleyball beispielsweise sind die Techniken noch unausgereift, und das ist auch völlig normal. Es kann beim Spiel mit

Kindern also nur darum gehen, die Spielfreude zu erzeugen und zu erhöhen, um so durch ein spielerisches Lernen Schritt für Schritt an den anspruchsvollen Sport herangeführt zu werden. Die Schwierigkeiten, so musste man feststellen, beginnen bereits beim Aufschlag. In 60% der Fälle wird aufgrund der natürlichen hohen Fehlerquote das Spiel an dieser Stelle unterbrochen. Schnell musste man einsehen, dass das Spiel mit Mannschaften aus sechs Spielern daher für die Kinder langweilig ist. Und so wurde für die verschiedenen Altersgruppen Mannschaften aus zwei, drei oder vier Spielern gebildet, je nach Altersklasse. Bis zur D-Jugend wird nach der "portugiesischen Regel gespielt", das heißt, dass nach zwei gelungenen Aufschlägen die Mannschaft rotiert. So kommt jeder zu seinem Recht und lernt dazu. Eine in den letzten Jahren entstandene weitere Variante ist das Beach-Volleyball. Es erfreut sich höchster Beliebtheit. Das ist kein Wunder, denn Beach-Volleyball wird unter freiem Himmel und meist am Strand gespielt. Schnell kommt bei den Zuschauern ein Urlaubs-Feeling auf. Gespielt wird mit Mannschaften, die aus zwei Spielern bestehen, der Untergrund ist Sand, die Spielfeldbegrenzungen sind aus Kunststoffbändern markiert. Das Spiel ist schnell und für die Spieler anspruchsvoll, denn die Bewegungen auf dem Sand sind anstrengend. Weitere Varianten im Volleyball sind unter anderem Sitz-Volleyball, Mixed-Volleyball oder Smashball. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.