Gravierende Spielfehler
Auch wenn die Grundregeln des Volleyballs leicht zu erlernen sind, kann man eine ganze Menge gravierender Fehler im Spiel machen. Es gibt doch einiges zu beachten, will man erfolgreich gegen den Gegner punkten. Der offensichtlichste Fehler, den eine Mannschaft machen kann, ist die Bodenberührung des Balls. Wann
eine Mannschaft einen Fehler begeht oder wie gravierend dieser zu bewerten ist, das entscheidet in letzter Konsequenz der erste Schiedsrichter. Er kann auch bestimmen, welche Konsequenzen ein Fehler hat. Im Regelbuch des Volleyballs steht hierzu geschrieben, dass eine Mannschaft einen Fehler begeht, wenn sie eine nicht regelgerechte Spielaktion ausführt. Solche nicht regelgerechten Fehler sind beispielsweise das Berühren des Balls mehr als dreimal hintereinander oder das Berühren durch einen Spieler zweimal hintereinander. Auch das unkorrekte Schieben oder Halten des Balls gehört dazu. Auch das Berühren des Netzes ist ein schwerwiegendes Vergehen, das geahndet wird. Man muss hier jedoch unterscheiden zwischen dem Berühren des Netzes, um den Spielverlauf zu beeinträchtigen und einer zufälligen Netzberührung. Wenn das Netz berührt wird, ohne dass das Spiel dabei beeinträchtigt wird, kann es fortgesetzt werden. Auch für die Netzüberquerung des Balls gelten strikte Regeln. Der Ball muss das Netz in vollem Umfang innerhalb der beiden Antennen oder deren gedachte Verlängerung überqueren. Die Schiedsrichter sehen hier sehr genau hin. Bei der korrekten Spielposition kann man ebenfalls Fehler machen, die zu Konsequenzen führen. So ist strikt die Rotationsfolge zu beachten. Jeder Position ist ein bestimmter Standort zugedacht, an dem er sich zu Beginn des Aufschlages aufhalten muss. Bevor der Aufschlag nicht gespielt wurde, ist es den Spielern außerdem verboten, sich außerhalb des Spielfeldes aufzustellen. Und wenn einmal versehentlich der Ball einen außen stehenden Spieler, Trainer oder Gegenstand berührt, wird das Spiel ebenfalls unterbrochen.