WM

Das größte Ereignis, was die Sportwelt zu bieten hat, ist die Weltmeisterschaft. Das gilt natürlich auch für den Volleyball. Die Fans versammeln sich in den großen Hallen der Austragungsorte oder feiern zu Hause bei Leckereien und kühlen Getränken das Abschneiden ihrer Mannschaft. Die Weltmeisterschaft wird organisiert durch

den Welt-Volleyballverband, kurz FIVB. Bereits im Jahre 1949 fand die erste Weltmeisterschaft der Herren im Volleyball statt. Sie wurde damals in Prag ausgetragen. Der damalige Gewinner war übrigens die UdSSR, gefolgt vom Vize-Meister Tschechoslowakei. Bis zum Anfang der 80er Jahre spielte die UdSSR bei den Weltmeisterschaften eine entscheidende Rolle, insgesamt zwischen 1949 und 1882 konnte sie von insgesamt 10 ausgespielten Turnieren sechs für sich entscheiden, einmal wurde sie zweite. Danach waren es eher die Italiener und die Brasilianer, die die Trophäe des Weltbesten unter sich ausmachten. Weitere entscheidende Rollen im internationalen Volleyball spielen die USA, Kuba und die Niederlande. Bei den Weltmeisterschaften der Damen dominierten bis Ende der 70er Jahre ebenfalls die Mannschaften der UdSSR. Zwischen 1952 und 1990 holten sie bei insgesamt 11 Weltmeisterschaften immerhin fünfmal den Titel, zweimal wurden sie Zweiter und einmal Dritter. Das bedeutet, dass sie bei fast allen Weltmeisterschaften eine entscheidende Rolle spielten. Später dominierten Kuba und Brasilien das Geschehen, die Russinnen aber mischen nach wie vor kräftig mit beim internationalen Volleyball. Inzwischen nehmen 24 Mannschaften an der Weltmeisterschaft teil, allein die Qualifikation dauert 2 Jahre. Die Regeln der Weltmeisterschaften sind sehr strikt. So sollte man sich vor dem Turnier besser nicht verletzen, denn außer der zwölf von der FIVB zugelassenen Spieler fährt niemand mit. Nach-Nominierungen sind nicht vorgesehen.