Spielregeln
Die einfachen Grundregeln des Volleyballs haben sicher auch dazu beigetragen, dass dieser Ballsport weltweit so viele Anhänger gefunden hat. Von Angesicht zu Angesicht stehen sich zwei Mannschaften mit jeweils 6 Spielern gegenüber, getrennt durch ein Netz in der Mitte des Spielfeldes. Die Reserveband ist mit weiteren 6
Spielern ausgerüstet, die alle in das Spiel eingewechselt werden können. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Ball so geschickt in das gegnerische Feld zu schlagen, dass er von der anderen Mannschaft nicht wieder zurückgebracht werden kann. Oberstes Gebot dabei ist, dass der Ball den Boden nicht berühren darf. Um Punkte zu erzielen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Der Ball kann, nachdem er im eigenen Spielfeld gelandet ist, direkt zurückgeschlagen werden. Diese Variante wird allerdings eher in Notfällen angewendet, denn man kann sich leicht vorstellen, dass sich die Kontrolle über den Ball dabei in überschaubaren Grenzen hält. Wesentlich effektiver ist des, sich den Ball so vorzubereiten, dass man nah ans Netz kommt und gezielt in die Lücken des Gegners schlagen kann. Dabei darf jeder Spieler den Ball nur einmal berühren, den nächsten Schlag muss ein anderer Spieler ausführen. Zulässig ist es, wenn ein Spieler den ersten und den dritten Schlag ausführt, da ein anderer Spieler in der Zwischenzeit eine Berührung hatte. Spätestens beim dritten Mal muss der Ball dann über das Netz. Bei der Frage, wie der Ball ins gegnerische Feld befördert werden muss, gibt es klare Vorgaben. Keinesfalls darf der Ball gefangen oder festgehalten werden. Auch nur Bruchteile von Sekunden des Festhaltens werden vom aufmerksamen Schiedsrichter sofort bestraft. Auch ein nachträglich Schieben ist ausdrücklich verboten. Und das war es im wesentlichen auch schon, der Rest sind Feinheiten, die man beachten muss.