Spielpositionen

So leicht verständlich die Spielregeln bei Volleyball auch sein mögen, bei den Spielpositionen finden sich anspruchsvolle Varianten. Normalerweise gibt es die Aufteilung auf zwei Mittelblocker, zwei Zuspieler und zwei Außenangreifern. Schon hier gibt es aber taktische Unterschiede. Manchmal wird auch mit nur einem

Zuspieler und einem Diagonalspieler gespielt. Die Aufgabenteilung der Spieler ist genau geregelt, jeder hat seine ganz spezielle Rolle, die er ausfüllen muss. Dem Mittelblocker kommt die Aufgabe zu, erfolgreich zu blocken und effektive schnelle Angriffe durch die Mitte des Spielfeldes zu machen. Die gleichen Aufgaben haben die Außenangreifer, die zusammen mit dem Mittelblocker eine Einheit darstellen. Vorbereitet werden die Angriffe in der Regel durch den Zuspieler. Seine Rolle besteht darin, die Angreifer mit seinen Zuspielen in die optimale Position zu bringen, um bei den Gegnern punkten zu können. Eine besondere Rolle fällt dem Diagonalspieler zu. Er greift im Rücken des Zuspielers an und wird normalerweise eher selten für die Ballannahme eingesetzt. Seine Aufgabe besteht im Blocken und Angreifen, besonders in höhere Klassen. Die Position des Diagonalspielers ist besonders anspruchsvoll, da er auch das Überkopf-Anspiel einsetzen muss. Spezielle Aufgaben kommen den Spielern zu, die sich am hinteren Teil des Spielfeldes befinden. Sie sind wichtig für die Defensive und müssen die Bälle abwehren, die vom Gegner ins Hinterfeld geschlagen werden. Eine besondere Aufgabe kommt dem Libero zu. Diese Position gibt es noch gar nicht so lange. Erst im Jahr 1998 wurde sie festgeschrieben. Der Libero darf keine Aufschläge ausführen, er darf auch nicht blocken, aber er kann seine Angriffe von jeder Position aus durchführen. Seine spezielle Rolle erkennt man auch daran, dass sein Trikot eine andere Farbe als das der Mitspieler hat.