Pokale

Das größte Glücksgefühl, das man empfinden kann, wenn man sich sportlich betätigt, ist das Gefühl des Siegens. Viele Trainingseinheiten, lange Vorbereitungszeiten und viel Kampfgeist, Theorie und Taktik sind die Zutaten für einen erfolgreichen Abschluss eines Spieles oder Turniers. Wenn die harte Arbeit dann auch noch mit einem

Pokal belohnt wird, steigert das die Freude noch einmal zusätzlich. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man einen Pokal in den Händen halten kann, wenn man ihn dem Himmel entgegenstrecken und den Zuschauern zeigen kann, dass man es geschafft hat. Er ist der Beweis dafür, dass die Anstrengungen sich gelohnt haben, dass es die Sache wert, dass man niemals aufgegeben hat und immer wieder an sein Ziel geglaubt hat. Im Volleyball ist das nicht anders als in anderen Sportarten auch. Und die Pokale, die es zu gewinnen gibt, haben es durchaus in sich. Die mit Abstand begehrteste Trophäe ist natürlich die der Weltmeisterschaft. Wer dieses gute Stück in den Händen hält, beweist, dass er zur Elite des weltweiten Volleyballs gehört. Es gibt wohl kein Gefühl, das so erhebend ist wie das Festhalten des WM-Pokals nach einer langen Qualifikation und spannenden Spielen mit knappen Ergebnissen und an den Nerven zehrenden Momenten. Ähnlich geht es den Spielern, die es geschafft haben, die EM für sich zu entscheiden. Aufgrund der größeren Dichte und des Spielmodus gibt es auch Stimmen, die behaupten, den EM-Pokal zu erringen sei noch schwieriger, als die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Den Gewinnern des jeweiligen Turniers wird das egal sein. Auf nationaler Ebene ist das höchste der Gefühle sicherlich der Pokal des Deutschen Volleyball-Verbandes DVV. Wer ihn in den Händen hält, gehört zu den Besten der Besten im deutschen Volleyball. Und das sind eben nur die wenigsten.