Männervolleyball
Es war ein Mann, der den Volleyball in Holyoke, Massachussets, erfand. William G. Morgan stellte im Jahr 1895 einen Sport namens Mintonette vor. Später wurde er in Volleyball unbenannt. Eigentlich war der Sport als Alternative zum Basketball für all die Mitglieder seines Vereins YMCA gedacht, die schon ein wenig
älter sind. Die Sportart Basketball war vier Jahre zuvor im nur 16 Kilometer entfernt gelegenen Springfield erfunden worden. Inzwischen ist Volleyball längst kein Alte-Herren-Sport mehr. Durch alle Altersgruppen hindurch gibt es großes Interesse an dem Sport mit dem Netz in der Mitte. Die Männer machen dabei einen großen Anteil aus. Im Freizeitbereich spielen viele Männer mit vollem Einsatz Volleyball. Und nicht selten werden aus sportbegeisterten Kindern später einmal Leistungsträger in der Bundesliga oder der Nationalmannschaft. Das Nonplusultra ist natürlich die Herren-Nationalmannschaft. Sie haben in den letzten Jahren eine gewaltige Entwicklung vollzogen und haben sich im internationalen Vergleich immer weiter nach oben gespielt. Man kann davon ausgehen, dass auch in Zukunft eine weitere positive Entwicklung stattfinden wird, denn die Arbeit im Team des Bundestrainers trägt immer wieder neue Früchte. Auch bei den Wettbewerben der Europameisterschaften gibt es immer wieder beachtliche Leistungen zu betrachten. Und die Bundesliga des Volleyballs hat sich parallel zur Nationalmannschaft auch stetig auf ein höheres Niveau hin bewegt. Fernab vom Leistungsgedanken der Profispieler spielen aber auch die älteren Jahrgänge auf einem ansehnlichen Niveau. Die Wettbewerbe der Ü-53- oder Ü-59-Teilnehmer erfreuen sich großer Beliebtheit. Und das hat nicht damit zu tun, dass die ältere Generation es nicht anders könnte. Es liegt einfach daran, dass Volleyball ein Sport ist, der großen Spaß macht.