Liga
Die 1. Bundesliga im Volleyball der Männer erblickte am 5 Oktober 1974 das Licht der Welt. Damals traten 8 Mannschaften an, um zu beweisen, welche die stärkste ist. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert. Inzwischen kämpfen 12 Mannschaften um den begehrten Meistertitel. Bei den Damen der Bundesliga streiten sich insgesamt 14
Mannschaften um die Meister-Trophäe. Die Qualität beider Ligen hat in den Jahren ständig zugenommen, das Niveau ist mit den Anfangszeiten der Liga nicht mehr zu vergleichen. Bei den Herren spielen allwöchentlich Mannschaften aus Berlin, Franken, Friedrichshafen oder Bühl gegeneinander. Bei den Damen tummeln sich illustre Namen von Mannschaften aus Potsdam, Schwerin, Aachen, Stuttgart und Wiesbaden, um den Meister auszuspielen. Während bei den Damen der jeweilige Tabellenletzte am Ende der Saison in die 2. Liga absteigt, verhält es sich bei den Herren ein wenig anders. Die beiden letzten Plätze der Tabelle sind mit den Mannschaften belegt, die den Abstieg in die 2. Liga erdulden müssen. Weiter oben geht es spannend zu. Die besten acht Mannschaften spielen die Play-Off-Runde aus. Der Modus sieht folgendermaßen aus: der Erste spielt gegen den Achten, der Zweite gegen den Siebten, so geht es weiter. Nach dem Halbfinale wird das Viertelfinale ausgespielt. Es wird im "Best-Of-Three"-Modus gespielt. Das bedeutet, dass die Mannschaft weiter kommt, die als Erstes zwei Siege erringen kann. Das Finale wird dann nach dem "Best-Of-Five"-Modus gespielt. Hier gilt es, als erste Mannschaft drei Siege zu erspielen. Der Sieger dieser aufwändigen und anstrengenden Serie kann sich mit Fug und Recht als Meister bezeichnen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren finden spannende Spiele auf hohem Niveau mit einem großen Unterhaltungswert statt. Ein Besuch bei den Spielen lohnt sich in jedem Fall.