Beachvolleyball
Sommer, Sonne, Strand. Und natürlich Beach-Volleyball. Wer bekommt nicht Fernweh und Urlaubsgefühle, wenn er daran denkt, sich bei einem kühlen Getränk in der Hand und einer coolen Ray-Ban Sonnenbrille auf der Nase und einer Schirmmütze auf dem Kopf spannende Spiele anzusehen. Was für den Zuschauer ein
attraktives Ereignis, bedeutet für die Spieler oft harte Arbeit. Beach-Volleyball ist ein ausgesprochen schnelles und anstrengendes Spiel. Schließlich muss man sich durch tiefen Sand kämpfen, das ist etwas anderes als das Spiel in der Halle auf glatten Böden. Gespielt wird in Zweier-Teams. Zweck des Spiels ist es, denn Ball so in der Hälfte des gegnerischen Spielfeldes zu platzieren, dass diese ihn nicht erfolgreich zurückschlagen kann. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden. Gezählt wird seit 2001 nach dem sogenannten Rally-Point-System. Das bedeutet, dass jeder gewonnene Ballwechsel zu einem Punkt für. Vorher war das anders, es kam zunächst zum Aufschlagwechsel, ehe weitere Punkte gemacht werden konnten. Die ersten beiden Sätze dauern so lang, bis eines der Teams 21 Punkte erreicht. Sollte jeweils ein Team einen Satz gewinnen, muss ein Entscheidungssatz gespielt werden. Diese dauert bis zum 15. Punkt. Voraussetzung für den Satzgewinn ist ein Vorsprung von 2 Punkten. Das Spiel wird also erst dann beendet, wenn eine Mannschaft diesen Vorsprung erreicht hat. Das kann sich bei ausgeglichenen Spielen durchaus in die Länge ziehen. Und weil das so ist, kann jede Mannschaft eine Auszeit in jedem Satz nehmen. Diese Auszeit darf 30 Sekunden pro Satz nicht überschreiten. Man sollte sich also seine Kraft gut einteilen und sich sehr genau überlegen, wann man seine Auszeit nimmt.