Aufwärmen
Bevor man sich voller Eifer in ein Volleyball-Spiel stürzt, gehört ein gutes Aufwärmprogramm zwingend dazu. Volleyball ist ein anspruchsvoller und schneller Sport. Kalte Muskeln und Sehnen führen zu einem erhöhten Verletzungsrisiko, so dass das Spiel im schlimmsten Fall beendet ist, bevor es richtig begonnen hat. Eine
falsche Bewegung kann ausreichen, um für eine längere Zeit den Spieler zum Zuschauer zu verdammen. Aufwärmübungen sind wichtig, von vielen werden sie aber als störendes Übel betrachtet. Das muss aber gar nicht sein, denn es gibt durchaus Übungen, die nicht nur sinnvoll sind, sondern auch Spaß machen. Um Dehnübungen kommt man allerdings trotzdem nicht herum, sie sind wichtig, um den Körper auf die Belastungen, die folgen, einstellen zu können. Langes und statisches Dehnen ist hier allerdings nicht angeraten, denn es senkt die Grundspannung des Körpers und führt so zu einer erhöhten Verletzungsgefahr. Die Dehnübungen sollten also genau auf die Sportart Volleyball ausgerichtet sein. Besonders für Kinder gibt es Übungen, die auch Spaß machen und trotzdem zum gewünschten Effekt führen. Das "Seeungeheuer" stößt bei den meisten Kindern ebenso auf Begeisterung wie Spiele mit den wohlklingenden Namen "Tretroller-Rallye", "Pferdewagenrennen" oder "Mattenrutsche". So macht das Aufwärmen Spaß und man bemerkt gar nicht, dass es eigentlich ja nur langweiliges Training ist. Methodisch ist es ratsam, sowohl Aufwärmübungen ohne als auch welche mit Ball zu machen. Aufgefüllt werden können solche Übungen beispielsweise durch Aktivitäten mit dem Theraband oder gezielten Kraftübungen. Denn egal, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelt, Langeweile ist der größte Feind, dem man beim Aufwärmen begegnen kann.