Aufschlag

Wie ein Ballwechsel verläuft, entscheiden viele Faktoren. Vieles hängt davon ab, wie gut man als Mannschaft in der Lage ist zu verteidigen. Wie erfolgreich ist man beim Blocken, wie gut ist das Stellungsspiel, wie effektiv die Verteidigung. Viele Entscheidungen müssen sehr schnell getroffen werden, um gewinnen zu können. Und

auch das Umstellen von Defensive auf die Offensive spielt eine tragende Rolle. Alles beginnt jedoch mit dem Aufschlag. Wenn es durch ihn gelingt, die gegnerische Mannschaft in der Defensive zu halten, stehen die Chancen gut, den Ballwechsel erfolgreich abschließen zu können. Bis zum Jahr 2001 gab es eine Regel für den Aufschlag beim Volleyball, die durchaus kontrovers betrachtet wurde. Punkten konnte nur die aufschlagende Mannschaft. Die Gegner konnten durch gewonnene Ballwechsel lediglich das Aufschlagrecht erlangen. Dann wurde die Regel abgeschafft. Das tat nicht nur den Spielen gut, sondern erhöhte auch die Attraktivität des Volleyballs an sich. Die Zuschauer waren ebenfalls erfreut über diese neue Regel, und so gewann der sowieso schon beliebte Sport im Zuge des neuen Regelwerks auch gleich noch Fans dazu. Nichts geändert hat sich beim Wechsel des Aufschlages. Verliert die aufschlagende Mannschaft den Ballwechsel, ist sie den Aufschlag los. Und einen Punkt darüber hinaus, denn die gegnerische Mannschaft erhält neben dem Aufschlag auch einen Punkt gut geschrieben. Ein Aufschlagwechsel bedeutet auch immer Rotation. Die Mannschaft, die das Aufschlagrecht errungen hat, rotiert so, dass jeder Spieler auf die nächste Position wechselt. Eine Mannschaft, die gut aufschlagen kann, ist gegenüber ihrem Gegner mit einem wesentlichen Vorteil ausgestattet und hat gute Chancen, das Match zu gewinnen.